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Posts from category "Abgehoben - der Reisepodcast"

Abgehoben-der Reisepodcast, Folge 4.8: Palau, Quallen auf der Haut, Fledermäuse auf dem Teller und Salatkorallen vor den Augen

{loadposition abgehoben4-8}Alii und willkommen in Palau oder, wie es liebevoll von den Einwohnern genannt wird, „Belau“. Meine Gesprächspartnerin Judith Hoppe war schon ganz oft in Palau und mit ihrem Partner Christoph hat sie den ersten deutschen Tauch- und Reiseführer über Palau geschrieben. Das Gespräch war sehr informativ, am besten hört einfach selbst rein.Im kleinen Pazifik-Inselstaat gibt es neben abwechslungsreichen Landschaften, unberührten Riffen und langen Sandstränden eine vielfältige Kultur mit alten Traditionen.Der Reiz der insgesamt 350 Inseln besteht vor allem in der Vielfalt ihrer Landschaftsformen: die aus alten Riffen entstandenen Rock Islands ragen, wie üppig bewachsene Pilzköpfe, aus dem in zahllosen Blautönen schimmernden Meer. Tropische Wälder bedecken den Großteil der Inseln von Palau. Hier wachsen unter anderem Eisenholz- und Gummibaum sowie Kokos- und Schraubenpalmen. An anderen Orten herrschen Mangrovenwälder vor. Die Vielfalt ist auch in der Fauna erkennbar: Palau beheimatet allein 50 Arten von Standvögeln, darunter den farbenprächtigen Paradiesvogel sowie den Nationalvogel, die in der Landessprache lautmalerisch „Biib“ genannte Fruchttaube. Wie Relikte aus Urzeiten wirken die Riesenschildkröten, die bevorzugt auf den „Rock Islands“ und den „Southwest Islands“ ihre Eier ablegen. Bis zu fünf Meter lange Krokodile besiedeln vor allem die Flüsse und Sümpfe von Babeldaob. An den Meeresufern sind sogar Salzwasserkrokodile zu finden. Im Dschungel von Angaur leben neben Kakadus, Papageien, Landkrabben und Fledermäusen auch die wilden Makaken, die von ehemals als Haustiere gehaltenen Affen abstammen.Der „Jelly Fish Lake“ auf den „Rock Islands“ gehört zu den ganz besonderen Naturphänomenen unseres Planeten. Die unzähligen Quallen in diesem See, die seit Jahrmillionen von ihren Vorfahren im offenen Meer abgeschnitten sind, haben im Laufe der Evolution die Giftnesseln ihrer Artverwandten verloren. Schnorchler können mit den Millionen von Quallen auf Tuchfühlung gehen und so ein einzigartiges Schauspiel buchstäblich „hautnah“ erleben.Besonders im Meer tummeln sich allerhand schillernde Lebewesen: Über 1.400 Fischarten und 700 verschiedene Korallen und Seeanemonen sowie seltene Tiere von der Riesen-Venusmuschel bis hin zur Seekuh sind zu finden; die Lagune des Barriere-Riffs gilt als eine der weltweit größten Ansammlungen von Korallen, Fischen und anderen Meerestieren. Schwärme von Drückerfischen, Schnappern, Schmetterlingsfischen und Barrakudas sowie der eher einzeln auftretende Zackenbarsch, Napoleon-Lippfisch und der Grau- oder Weißspitzen-Riffhai sind zu entdecken. Manta- und Adlerrochen sowie Tintenfische werden ebenfalls häufig gesichtet.Tauchen, Schnorcheln und KajakfahrenEs sind die einzigartigen Tauchmöglichkeiten, die die meisten Besucher nach Palau locken. Aber auch Schnorchler und Kajakfahrer kommen voll auf ihre Kosten. Die seichten Lagunen zwischen den Inseln dienen als Fischkindergarten und lassen sich hervorragend mit dem Kajak entdecken.Taucher können in Palau zwischen 30 genau bezeichneten sowie zahlreichen weniger bekannten Tauchplätzen wählen. Wo auch immer der Aquanaut ins glasklare Wasser eintaucht, entdeckt er Korallen, Fische und Muscheln und genießt eine Sicht von etwa 70 Metern. Tiefe Höhlen, spektakuläre Steilwände, bunte Korallengärten und nicht zuletzt mehrere Dutzende alte Schiffswracks bilden eine ganz außergewöhnliche Unterwasserwelt und laden zu immer neuen Entdeckungen ein.Besonders eindrucksvoll präsentieren sich die sogenannten „Dropoffs“: Der 300 Meter tiefe „Ngemelis Dropoff“ gilt unter Kennern als der attraktivste der Welt; diesem Urteil schloss sich der berühmte Meeresforscher Jean-Jacques Cousteau an, der ihn zur weltweit besten Tauchwand erklärte. Der obere Teil ist mit Schwämmen, bunten Horn- und anderen Korallen überzogen.Ein weiteres beliebtes Tauchziel ist das ebenfalls in der Nähe der Insel Ngemelis gelegene sogenannte „Blue Corner“. Dank seiner dichten Konzentration an marinem Leben wird auch diese Stelle zu den schönsten Tauchplätzen der Welt gezählt.Nur wenige Minuten entfernt, lädt der „German Channel“ zum Tauchen ein. Er ist für sein regelmäßiges Vorkommen an Mantarochen, die majestätisch durch das Wasser schweben, bekannt. Gelegentlich werden Taucher von einem Hai überrascht, der seine Zähne zeigt, um sie von den mutigen kleinen Putzerfischen reinigen zu lassen.Den Ulong Channel sehen viele Taucher als einen der besten Strömungstauchgänge der Welt an. Der Ulong-Kanal und das Riff verlaufen etwa eine Drittelmeile mit einer durchschnittlichen Breite von etwa 30 Metern. Der Kanal führt zur Lagune. Der beste Tauchgang ist normalerweise bei ankommender Flut. Am Eingang des Ulong Channels sind viele Fische; Barrakudas, Fledermausfische, graue Riff- und Weißspitzenhaie, Schnapper und Makrelen. Im Kanal leben Glasaugen, Soldatenfische und Totenkopffische zwischen unzähligen Weichkorallen, riesigen Salatkorallen und Gorgonien.KulturAls Europäer Palau im Jahr 1783 „entdeckten“, fanden sie eine vielfältige und kultivierte Gesellschaft vor. Im Mittelpunkt stand dabei ein Thema: der Wettbewerb um Geld, Prestige und Macht. Bereits in jungen Jahren war die Konkurrenz charakteristisch für das soziale Leben, wobei die Bewohner Palaus sie in Sport, Politik und Kampf kanalisierten. Kriege zwischen den Dörfern waren durchaus üblich.Die Dörfer waren damals wie heute in zehn Clans organisiert. Unverändert blieb auch, dass die Titel der Häuptlinge durch die Mutter vererbt werden. Die Regierung lag bei einem Rat aus den Oberhäuptern der Clans.Das Gegenstück bildete eine Versammlung ihrer weiblichen Pendants, die eine wichtige beratende Rolle in der Verteilung und Kontrolle von Land und Geld spielten. Interessant ist außerdem die heute noch vorhandene mutterrechtliche Gesellschaftsform: Kinder tragen immer den Namen der Mutter und wachsen in deren Clan auf.Das Meer galt als die Welt der Männer, die über ein enormes Wissen über Gezeiten, Mondphasen und das Verhalten der Fische verfügten. Noch heute ist die enge Verbundenheit mit dem Meer der wohl augenscheinlichste Aspekt in der Kultur des Inselstaates. Das ist auch der Grund weswegen Palau als Vorreiter im Sachen Meeresschutz ist. Die Frauen waren für Land, Haus und Familie zuständig. Sie verstanden sich perfekt auf Landwirtschaft, vor allem den Anbau des Hauptnahrungsmittels Taro.Auch die Geselligkeit des Volkes von Palau liegt in der Vergangenheit begründet: Wissen und Geschichten wurden mündlich überliefert, es gibt viele tolle Legenden in Palau, auch wie die Inseln überhaupt entstanden sind. Die Geschichten werden auch auf Storyboards festgehalten.Die Legende von UwabDie Legende berichtet, dass auf der Insel Angaur einst ein Junge namens Uwab lebte, der riesige Mengen an Essen verschlang und dadurch immer größer und dicker wurde. Schließlich konnte er nur noch am Strand liegen, wobei lediglich sein Kopf noch in das frühere Wohnhaus passte. Die Bewohner fürchteten sich zusehends vor dem Koloss und beschlossen eines Tages, ihn zu töten. Im erbitterten Kampf zerschellte Uwab. So bildeten sich die vielen Inseln Palaus, wobei aus dem Rumpf das größte Eiland, Babeldaob, entstand.Wenn du weitere Infos über Palau haben möchtest, können wir dir den Reiseführer von Judith sehr empfehlen und auch auf der Webseite von Palau findest du natürlich viele Informationen.Wenn du Fragen zur Folge, Anregungen oder Kommentare hast, kontaktiere mich gerne.Deine SimoneLinks zur Folge:Judith HoppeWeb: https://www.tourism-unlimited.comNewsportal: https://www.tourismpressarea.comInstagram: https://www.instagram.com/tourismpressareaFacebook: https://www.facebook.com/tourismpressareaJudith 70Islands JFL Kayak archMandarinfish Milkyway

Abgehoben-der Reisepodcast, Folge 4.7: Grüne Perlen, Felsmalereien und Ringelrobben

{loadposition abgehoben4-7}Im Südosten Finnlands liegt die größte See Finnlands und des viertgrößten Europas. Hier gibt es das ganze Jahr über viele Aktivitäten in und um die Seen. Im Sommer lädt die Region zu Fahrradfahren und wandern ein. Wer es lieber maritim mag, kann an den Seen paddeln oder sich auch ein Hausboot mieten und damit rumschippern.KulturAuch wer kulturell interessiert ist findet hier viele interessante Ausflugsziele. Die idyllische Stadt Savonlinna gehört zu den ältesten Städten Finnlands. Sie war lange eine wichtige Grenzstadt zwischen Schweden und Russland und man findet hier noch viele Spuren der russischen Besatzung. Interessant ist die im Spätmittelalter gebauten Burg Olavinlinna und auch ein Besuch in der größte Holzkirche der Welt in Kerimäki sollte eingeplant werden.NaturWer die Möglichkeit hat einen Rundflug über die Seenplatte zu machen, wird begeistert sein. Die viele kleine Inselchen verteilen sich wie kleine grüne Perlenreihen in das blaue Wasser. Ansonsten lädt die Region zu Wandern oder Fahrradfahren ein. Durch schöne Kiefern und Birchenwäldern oder entlang der Seen. Wer ein wenig Glück hat trifft vielleicht im Wald auf einen Elch. Sehr spannend sind auch Boots oder Kajaktouren auf der Saimaasee, wer etwas Geduld und gute Augen hat, entdeck vielleicht noch die von Aussterben bedrohten Saimaa Ringelrobben. Mehr über diese seltene Süßwasserrobben könnt ihr HIER lesen.Für Fotografen und Pilzsammler sind die Monate September und Oktober super. Die Blätter der Bäume leuchten in orange und gelbe Töne und bieten tolle Fotomotive. Und für Pilz- und Beerensammler bietet die Wälder auch viele Möglichkeiten die Vorratskammer aufzufüllen. Im Hotel Punkaharju kann man sich für Pilztouren anmelden, die Hotelbesitzerin, ein ehemaliges Topmodel geht selber mit den Gästen auf Pilzsuche.Wer von traumhaften Winterlandschaften träumt, sollte in Januar und Februar reisen. Dann ist der See meisten komplett zugefroren und es werden Schlittschuh-Wanderrouten freigefegt. Und in den Wäldern kann Schneeschuhwanderungen oder Langlauf machen. Am späten Nachmittag treffen sich alle den in Saunen.Saunabesuche gehört bei jedem Finnlandreise dazu, es gibt viele unterschiedliche Saunen arten, wenigsten Einmal muss man ein traditionelles Rauchsauna ausprobieren. Die Finnen trinken gerne ein Bier oder auch zwei in der Sauna.Ein Erlebnis für die ganze FamilieFinnland bietet wirklich viele Möglichkeiten und ist ein tolles Urlaubsziel für Familien. Die Anreise aus Deutschland entweder mit dem Flugzeug nach Helsinki, dann mit Bahn oder Mietauto weiter. Oder mit der Fähre, dann hat man sein Auto gleich mit dabei. Das Straßennetz ist sehr gut aber im Winter kann das Fahren sehr anspruchsvoll sein.Was Finnland noch zu bieten hat und wie es um die Kulinarik steht, dass hört ihr in unserer neusten Podcast Folge.Die schönen Fotos haben wir von GoSaimaa.com, hier findet ihr auch viele interessante Informationen. Inspiration zu Reisen nach Finnland, findet ihr auf der Seite von Finland-DMC und solltet ihr eine Reise nach Savonlinna planen, dann könnt ihr Susanna gleich als Reiseguide buchen, ihr könnt sie per E-Mail kontaktieren peura.susanna(at)gmail.com.Viel Spaß!Eure Simoneaerial Aussichthausboot olavinlinnapilzesammeln SoME Aerialsaimaa ringed seal 3 saimaa ringed seal camouflagesskating 3 stromschellenSOMOstarry sky

Abgehoben - der Reisepodcast, Folge 4.6 Botswana, Salzpfannen, paarungswillige Elefanten und warum man keine Zitrusfrüchte auf Safari mitnehmen soll

{loadposition abgehoben4-6}Botswana liegt im südlichen Afrika und ist umgeben von Südafrika, Namibia, Sambia und Simbabwe.Insgesamt leben ca. 2 Millionen Menschen in Botswana. Das Land ist ca. 1,5-mal so groß wie Deutschland, Abstandhalten ist hier also nicht sehr schwer. Die Menschen in Botswana sind eher introvertiert, aber sehr freundlich und hilfsbereit.Botswana hat einen großen Fokus auf Nachhaltigkeit und ca. 40% des Landes sind als Nationalpark oder Naturschutzgebiet ausgewiesen.

Die bekanntesten Nationalparks bzw. Schutzgebiete sind: Okavangodelta, die Kalahari-Wüste, der Chobe-Nationalpark und natürlich der Makgadikgadi-Nationalpark mit den berühmten Salzpfannen.Reisen in BotswanaWer nach Botswana reisen möchte, sollte sich vorher gut überlegen, worauf sein Fokus liegt und entsprechend planen. Botswana ist sehr vielfältig und in jeder Region gibt es sehr viel zu entdecken. Natürlich spielen hier die unterschiedlichen Saisonzeiten auch eine große Rolle. Zum Ende der Regenzeit im März ist die Kalahari-Wüste wunderschön und grün, die Salzpfannen in Makgadikgadi sind mit Wasser gefüllt und oft kann man riesige Flamingo-Schwärme beobachten. Auch in den anderen Nationalparks kann man viele Tierbeobachtungen machen. Zu dieser Zeit sind besonders viele Jungtiere unterwegs.

Wer Bootsfahrten mag oder gar mit einem Mokoro (lokales Kanu) Okavangodelta entdecken möchte, sollte dann doch lieber in der Trockenzeit vom Mai bis Juli reisen. Allerdings ist das auch die teure Hauptsaison.Am meisten werden in Botswana Flugsafaris angeboten. So wird man mit dem Buschflieger von Ort zu Ort geflogen, wohnt dann in Lodges und macht Ausflüge. Es gibt ganz unterschiedliche Unterkünfte, von ganz einfachen Zelten bis hin zu luxuriösen Unterkünften. Das ist eine gute Möglichkeit mehrere Regionen miteinander zu verbinden, ohne viel Zeit im Auto zu verbringen.Wer mit dem Auto unterwegs ist, sollte sich genau überlegen, was er sehen möchte und dann die Reise auf bestimmte Gegenden einschränken. Und auch hier gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Am preisgünstigsten sind die Selbstfahrer-Reisen. Wobei das wirklich nur für erfahrene Safari-Gäste zu empfehlen ist. Im Chobe-Nationalpark muss man unbedingt das Verhalten der Elefanten gut ablesen können und auch genau wissen, wie man im Tiefsand oder durchs Wasser fährt, gerade in der Regenzeit.

Eine weitere Möglichkeit ist eine mobile Safari. Hier reist man mit einer kleinen Gruppe von 6 bis 8 Personen mit einem Ranger durch den Busch. Dies kann man dann wunderbar mit einem Aufenthalt in einer Lodge kombinieren. Und dann gibt es noch die privatgeführten Safaris. Hier ist man allein mit dem Ranger unterwegs. Wenn ihr hören möchtet, welche Michaels absoluten Highlights für einen 14-tägigen Urlaub sind, was man auf gar keinen Fall mit auf eine Selbstfahrer-Safari nehmen sollte oder welches Erlebnis Michael am meisten in Erinnerung geblieben ist, dann solltet ihr unbedingt reinhören.

Hört sich das nicht wie eine absolute Traumreise an?

Wenn ihr Fragen zur Folge, Anregungen oder Kommentare habt, kontaktiert mich gerne.

Eure Simone

elefanten fluss 2Elefanten  Büffel 

erdmännchen  MMauf Auto Leoparden 

löwen jeep male lion Antilopen Zebra 

 

Abgehoben-der Reisepodcast, Folge 4.5: Costa Rica: süß und salzig, Pura vida und ein bisschen faul

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Costa Rica liegt in Mittelamerika, es grenzt im Norden an Nicaragua und im Süden an Panama. Die Ostküste des Landes liegt in der Karibik, die Westküste am Pazifik. Es ist ein sehr grünes Land und, wie Rainer sagt, wer eine Grünallergie hat, sollte sich lieber ein anderes Reiseziel suchen.

Die Einwohner nennen sich „Ticos“ und sind ein sehr lebensfrohes Volk. Ob das an den schönen bunten Farben, der Natur oder dem tollen Klima liegt? Vielleicht ist es eine Mischung aus allem.Das Wetter ist ganzjährig angenehm mit Temperaturen um die 27°C und warmen Lagunen. Trotz geringer Temperaturunterschiede unterscheidet man zwei Jahreszeiten: die heiße, feuchtere vom November bis März sowie die warme, trockenere vom April bis Oktober.

Rainer reist seit Jahren mindestens einmal im Jahr nach Costa Rica und teilt einige gute Reisetipps mit uns. Ganz wichtig: Costa Rica ist ein Land für Rundreisen und auch sehr empfehlenswert für Familien mit Kindern.

Tolle Natur-Erlebnisse

Costa Rica ist ein wahres Naturparadies und Nachhaltigkeit wird ganz großgeschrieben. Costa Rica hat es als einziges Land geschafft, den Bewaldungsgrad des Landes zu erhöhen, ca. 56% von Costa Rica ist Wald, in Deutschland liegen wir bei ca. 2-3%.

Egal ob Vogelkundler, Botaniker oder Schlangenliebhaber - für jeden ist was dabei. Besonders beliebt sind aber die Faultiere und es werden auch viele Faultier-Beobachtungs-Touren angeboten.Abenteuerlustigen empfiehlt Rainer ein Besuch in La Fortuna. Hier werden Zip-Lining, Rafting, Tarzan-Schwingen und viele weitere Aktivitäten für einen Adrenalin-Kick angeboten. Wer eine Hardcore-Trekking-Tour bevorzugt, dem empfiehlt Rainer eine Wanderung auf den Cerro Chato Vulkan.Eine weitere schöne Wandertour geht auf den höchsten Berg Costa Ricas „Cerro Chirripó“. Wenn man einen klaren Tag erwischt, hat man hier einen 360° Panoramablick und man kann sowohl die Karibik- als auch die Pazifikküste sehen.Wer gerne Tiere beobachten möchte, sollte die Sirena Ranger Station in Corcovardo besuchen. Die Unterkünfte sind hier zwar sehr einfach, aber sauber und das Erlebnis ist einfach unschlagbar.

Wohnen und Essen 

Es gibt mittlerweile auch einige Bettenburgen in Costa Rica, aber viel schöner sind natürlich die kleine oft familiengeführten Lodges. Und hier wird alles angeboten, von 20 $ bis 1.500 $ die Nacht.Besonders charmant findet Rainer die „La Tigra Rainforrest Lodge“.Auch wenn sich das kulinarische Angebot über die Jahre verbessert hat, eine Feinschmecker-Destination ist Costa Rica nicht. Aber neben den traditionellen Gerichten werden mittlerweile auch viele peruanisch inspirierten Gerichte angeboten. Und auch Vegetarier und Veganer kommen voll auf ihre Kosten in Costa Rica.

Transport

Die Infrastruktur ist sehr gut und eine Mietwagen-Rundreise ist durchaus empfehlenswert. Rainer empfiehlt aber eher eine Kombi aus Driverguide- und Selbstfahrer-Reise zu machen. Wer Costa Rica wirklich entdecken und nichts verpassen möchte, braucht einfach einen Guide, und wenn er auch gleich der Fahrer ist, passt das doch ganz super. Die erste Woche also einen Driverguide nehmen und die zweite Woche entweder am Strand entspannen oder einen Mietwagen nehmen.Es werden auch tolle Shuttle-Services von den verschiedenen Lodges angeboten, die man nutzen kann.

Rainers Tipps

Eine Costa Rica-Reise sollte mindestens zwei Wochen dauern, aber wer länger bleiben möchte, wird sich bestimmt auch nicht langweilen. Es lohnt sich die Reise gut und mit jemandem, der sich auskennt, zu planen, denn je nach Jahreszeit gibt es natürlich unterschiedliche Klimazonen.

Fünf Sachen, die Rainer immer mitnehmen würde, wenn die Reise nach Costa Rica geht:

  • Fernglas
  • Kamera
  • Knöchelhohe Wanderschuhe
  • Regenponcho
  • Taschenmesser

Rainer teilt noch viele weitere Tipps mit uns, also hört unbedingt rein. Und wer eine Costa Rica-Reise buchen möchte, ist bei Rainer bestimmt in guten Händen.

Wenn du Fragen zur Folge, Anregungen oder Kommentare hast kontaktiere mich gerne.

Deine Simone

drone Strand hängebrückekajak   tucanVulkan Vögel

Fotos: Rainer Stoll

Abgehoben-der Reisepodcast, Folge 4.4: Sonderfolge Hard Rock Hotel & Casino Punta Cana

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Die heutige Folge haben wir direkt aus dem Hard Rock Hotel & Casino Punta Cana aufgenommen.Meine Tochter Marie-Claire und ich haben hier unseren Urlaub verbracht. Wir haben auch andere Hotels kennengelernt und dort übernachtet, aber das Hard Rock Hotel & Casino Punta Cana ist eine ganz andere Klasse und hat uns mit Abstand am besten gefallen. 

Das Hard Rock Hotel & Casino Punta Cana bietet so viel, dass wir in den 10 Tagen nicht geschafft haben alles selbst zu erleben.Das Hotel liegt an einem der für uns schönsten Strandabschnitten in Punta Cana, der Strand ist wahnsinnig breit, der Sand superfein und man kann hier wirklich kilometerweit laufen. Aufgrund des gigantischen Strandabschnittes, welches zum Hard Rock Hotel & Casino Punta Cana gehört, ist es nicht so voll, wie wir es in vielen anderen Hotels erlebt haben, wo wirklich Liege an Liege steht. Direkt neben dem Hotelstrand gibt es einen wunderschönen Naturstrand, ohne Hotels und absolut menschenleer.

Das Hotel ist riesig und doch ist alles einfach zu Fuß oder mit einem kleinen „Zug” aus Golfcarts jederzeit zu erreichen. An vielen Stellen in der Anlage wird Musik gespielt und ehrlich null aufdringlich. Es verbreitet einfach nur gute Laune. Musik ist natürlich ein großes Thema im Hard Rock Hotel, aber anders als der Name vermuten lässt, wird hier nicht (nur) Hardrock gespielt, sondern eigentlich alle Musikrichtungen.Selbstverständlich findet man auch an vielen Plätzen und an einigen der 13 Pools der Anlage komplette Ruhe.

Das Konzept des Hard Rocks ist ja “All day, all night, all inclusive”. Hier hat uns das kulinarische Angebot des Hotels absolut begeistert. Ganz ohne jeglichen Aufpreis hat man die Wahl zwischen 9 Restaurants, unter anderem auch Sushi, Teppanyaki, mexikanisch, italienisch und brasilianisch. Superlecker und tolle Qualität. Das gilt im Übrigen auch für die Drinks. Wirklich frisch und vor dem Gast zubereitete Mojitos zum Beispiel. Weltenunterschied zu dem, was man so in manchem anderen Hotel erlebt.

Aber keine Sorge, nach so viel Essen hat man auch ausreichend Möglichkeiten die Kalorien wieder zu verbrennen, entweder im Fitnesscenter, beim Schwimmen, Golf, Tennis oder in einem der Kurse, die angeboten werden, oder man verzichtet einfach auf die Transportangebote und geht überall zu Fuß. Wir haben es meistens auf 18.000 Schritte pro Tag geschafft.

Das Hotel bietet auch viel Entertainment an, ob FlowRider, Wasserparcours, Shows, Casino oder Escape-Room.

Unser Fazit nach der Reise: das Hard Rock Hotel & Casino Punta Cana ist ein großartiges Hotel, um sich zu erholen und das Leben zu genießen.

Ihr findet Infos zum Hotel HIER und natürlich auch im Podcast.

Viel Spaß beim Reinhören.

Eure Simone

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Abgehoben-der Reisepodcast, Folge 4.3: Sri Lanka: Ayurveda, Teeplantagen und Termitenhügel

{loadposition Abgehoben4-3}Mitten im Indischen Ozean, nicht weit von der Südspitze Indiens entfernt, befindet sich der Inselstaat Sri Lanka. Besonders bekannt ist das kleine Land für Ayurveda-Kuren, Teeplantagen und imposante Tempelanlagen. Katharina bringt uns ihre persönlichen Favoriten näher und gibt Tipps, wie man das Land am entspanntesten erkundet.

Ein entspannter Start

Die Reise über die Insel beginnt in der Hauptstadt Colombo, welche im südlichen Westen des Landes liegt. Vom Westen der Insel geht es mit einem privaten Fahrer in Richtung Norden in die Stadt Anuradhapura. Die Region ist das perfekte erste Ziel. Bei der Ankunft in einem der wunderschönen, teils luxuriösen Boutique-Hotels kann man sich gut vom Anreisestress erholen und sich ohne große Hektik auf die weitere Reise vorbereiten.

Wilpattu Nationalpark

Von Anuradhapura geht es in den Wilpattu Nationalpark. Dieser ist ein perfekter Ausgangspunkt für Safaris und alle Naturliebhaber. Von kleinen Äffchen bis zu riesigen Termitenhügeln - hier ist alles zu finden. Wer schon immer mal Glamour-Camping ausprobieren wollte, ist hier genau richtig. Eine Nacht in einem luxuriösen Zelt, hautnah an der Natur, kann man im Nationalpark erleben. Ein Ausflug lohnt sich nicht nur für einen romantischen Abend zu zweit, sondern bietet auch für Familien genügend Abwechslung.

Ayurveda-Paradies

Bei Ayurveda handelt es sich um eine traditionelle medizinische Heilkunst, die den vollen geistigen und körperlichen Einsatz des Menschen benötigt. Es handelt sich dabei nicht um Einzelanwendungen, sondern um ein ganzheitliches System, welches der Reinigung des Körpers von außen sowie von innen dient. Wem dies jedoch zu anstrengend ist, kann die westliche Abwandlung der Ayurveda-Kur auf Sri Lanka testen. Viele Hotels sind mit einem Spa ausgestattet, welches ayurvedische Ölmassagen bietet und zum Entspannen einlädt.

Singhalesische Kulinarik

Besonders bekannt ist Sri Lanka für die Vielzahl an Currys und Reisgerichten. Dabei findet man beides in ganz unterschiedlichen Varianten. Curry gibt es mit Fisch oder Hähnchen, aber auch als vegetarische Variante. Dabei sollte man als Urlauber besonders auf die Schärfe des Essens achten. Nicht nur Curry gibt es in den unterschiedlichsten Varianten, sondern auch Reis findet man hier in allen möglichen Formen und Farben. Neben Reis als Beilage wird er noch als Mehl verarbeitet. Dieses wird zur Herstellung für Reisnudeln genutzt, welche gern gebraten mit Ei zum Frühstück serviert werden. Ein weiteres kulinarisches Highlight der Reise ist ein Besuch auf einer Teeplantage, bei dem man alles über den Anbau sowie die richtige Zubereitung der Teeblätter erfährt.

Galle

Im Süden der Insel befindet sich die Stadt Galle. Am besten erreicht man sie mit dem Zug von Colombo aus. Sri Lanka besitzt aufgrund der vergangenen britischen Besatzung ein gutes Zugnetz, wobei einige der Strecken fast nur noch touristischen Nutzen haben. Nach einer abenteuerlichen Zugfahrt kann man einen Tee in einem Straßencafé der Stadt genießen oder man verbringt seinen Tag in den vielen kleinen Boutiquen, die die Stadt säumen. Ein kleiner Geheimtipp ist es, mindestens eine Übernachtung in der Stadt buchen, um diese einmal ohne Tagestouristen zu erleben.

Welche weiteren Tipps Katharina für euch hat und welchen Once-in-a-Lifetime-Moment sie in Sri Lanka erlebt hat, hört Ihr in der Folge.

Viel Spaß!

Eure Simone

Colombo - Colombo-Sightseeing: Ausflugsziele und Highlights in Sri Lankas Hauptstadt (sri-lanka.de)

Wilpattu Nationalpark - Wilpattu | Wilpattu Safari Tours | Safaris in Wilpattu (wilpattunationalpark.com)Katharina am Zelt GlampingBoutiqueHotel FahrradfahrenDeers Elefantstermittenhügel ZugBentotaBeach Currys

Abgehoben-der Reisepodcast, Folge 4.2: Mallorca: Tapas, Ballermann und Veränderungen

{loadposition abgehoben4-2}Im westlichen Mittelmeer, etwa 170 Kilometer vom spanischen Festland entfernt, befindet sich die beliebte Urlaubsinsel #Mallorca. Besonders bekannt ist diese wohl durch den Partytourismus am Ballermann und für ausgiebige Badeurlaube. Doch auch in der Nebensaison und weit ab von den Besuchermeilen hat diese Insel viel zu bieten.

Vom Süden in den Osten

Die Inselhauptstadt Palma de Mallorca bietet den perfekten Ausgangspunkt, um eine Reise entlang der südlichen Küste über die Insel zu starten. Bekannt ist die Stadt aufgrund ihres Altstadtflairs und der vielen Shoppingmöglichkeiten. Natürlich darf auch die bekannte Partymeile Playa de Palma nicht fehlen, die sich jedoch in den letzten Jahren zu einer echten Touristenattraktion mit stylischen Bars und eleganten Restaurants gewandelt hat. Von Palma de Mallorca kann die Reise in Richtung Colònia de Sant Jordi beginnen. Entlang der Küste landet man in einem lebhaften Ferienort mit paradiesischen Stränden. Nicht weit entfernt von Colònia de Sant Jordi liegt die Stadt Ses Salines, welche ebenfalls in der Nähe großartiger Strände liegt.

Buchten und Strände

Ein absolutes Highlight der Insel ist die Bucht Alcúdia, die nordöstlich der Insel liegt. Sie bietet nicht nur einen guten Platz für Badeurlauber und Triathleten, sondern sorgt für einige Naturspektakel. So kann man hier in glücklichen Momenten einen Blick auf einige Delfine erhaschen. Wer an einem langen Strandspaziergang interessiert ist, sollte sich eher im Süden der Insel nach einem Urlaubsplatz umschauen. Hier bietet Mallorca endlose Sandstrände, die sowohl im Winter als auch im Sommer zu ausgiebigen Spaziergängen einladen.

Tapas und Wein

Spanien ist das Land der Tapas und der Weine. Auch auf Mallorca findet man sehr gutes Essen und ein paar Geheimtipps, wie man seine Abende auf der Insel am besten verbringt. Für das richtige Spaniengefühl ist die kleine Gemeinde Banyalbufar der richtige Ort. Die Gemeinde ist umgeben von den Gipfeln des Tramuntana Gebirges und bietet mit seinen Terrassen ein Highlight für sich. Neben atemberaubenden Aussichten und einer reichen Kultur kann Banyalbufar auch mit den lokalen Restaurants und Bars überzeugen, die einen in den mallorquinischen Alltag eintauchen lassen. Südlich auf der Insel befindet sich ein weiterer Geheimtipp für alle Essensliebhaber: die kleine Stadt Santanyi. Hier befindet sich die Musikkneipe Sa Cova, die zu einem gemütlichen Abend direkt in der Nähe des Marktplatzes einlädt.

Hotel-Geheimtipps

Mallorca ist eines der beliebtesten Reiseziele der Deutschen und bietet daher eine Vielzahl an Unterkünften. Wer einmal Palma de Mallorca von innen erleben möchte, sollte eine Übernachtung in einem der zahlreichen Stadthotels in Erwägung ziehen. Ein Geheimtipp für Besucher ist das Purohotel in der Nähe des Hafens mit Blick auf die Stadt oder das Innside Palma Center by Melia. Wer einen exklusiven Urlaub auf der Insel plant, kann eine Finca über Cassai buchen, welche einen stylischen Aufenthalt auf der Insel verspricht.  

Mallorca ist immer eine Reise wert. Für weitere Geheimtipps hört gerne in unseren Podcast.

Viel Spaß!

Eure SimoneLinks zur Folge:Palma de Mallorca - Palma de Mallorca – Sightseeing, Shopping und Strandleben in der Inselhauptstadt

Playa de Palma - Playa de Palma - Mallorca Entdecken (abc-mallorca.de)

Alcúdia - Alcúdia Mallorca – Badeort mit mittelalterlichem Altstadtkern

Colònia de Sant Jordi - Colonia Sant Jordi – lebhafter Ferienort an der Südküste Mallorcas

Ses Salines - Ses Salines - Mallorca Entdecken (abc-mallorca.de)

Sa Cova - Sacova Santanyi (sacova-santanyi.com)

Purohotel - boutique hotel en Palma situado en un palacio antiguo | Purohotel

Cassai Gran Café & Restaurant - Restaurant Cassai

Innside by Melia Hotel Innside Palma Center, modernes Hotel auf Mallorca | Melia.comKai Buchtvon Kaiarch Bucht IstockStraßen Blog Strand

Abgehoben-der Reisepodcast, Folge 4.1: Bulgarien: Strand, Ski und Schlammbäder

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Im Osten Europas direkt am Schwarzen Meer, nur zwei Flugstunden von Deutschland entfernt, liegt das Sommerzielgebiet Bulgarien. Besonders bekannt ist dieses Land durch die beiden Urlaubsorte Varna und Burgas, welche sich direkt an zwei der schönsten Stränden des Landes befinden. Doch Bulgarien hat mehr zu bieten als einen All-inclusive-Urlaub am Schwarzen Meer.

Varna oder Burgas?

Die Stadt Varna liegt an der Küste des Schwarzen Meeres und grenzt an das Kurgebiet Goldstrand. Dies zeichnet sich besonders durch weitläufige Strände aus, die langsam ins Wasser abflachen und den perfekten Ort für einen Strandurlaub bieten. Weite Fußgängerzonen, die an kleinen Boutiquen und modernen Geschäften vorbeiführen, laden zum Verweilen ein. Weiter südlich befindet sich ein ähnliches Urlaubsgebiet in der Nähe der Stadt Burgas. Der Sonnenstrand bietet ebenfalls ein perfektes Zielgebiet für jeden Strandurlauber mit modernen Fußgängerzonen, gefüllt mit einladenden Bars und kleinen Restaurants.

Sommer und Winter

Die Saisonzeit in Bulgarien ist relativ kurz, die Hauptreisezeit ist zwischen Mai und September, während der Charterflugzeuge regelmäßig Gäste transportieren. Vorteile des Landes bieten die angenehmen Badetemperaturen während der Hauptsaison, besonders ab September, wenn das Meer seine Höchsttemperaturen erreicht. Aber wer hätte es gedacht, auch im Winter überzeugt das Land mit kalten Temperaturen und Schnee, welcher sich bestens zum Skifahren eignet. Auf den Bergen im Landesinneren befinden sich ordentliche Pisten, die auch den Skiliebhabern mit einem kleinen Geldbeutel einen grandiosen Skiurlaub erlauben.  Ob es auch Après-Ski gibt? Hört mal in Podcast rein, Dominika verrät es euch.

Wellnessangebote

Neben Strand- und Skiurlaub bietet Bulgarien auch tolle Wellness-Möglichkeiten an. Ein Geheimtipp hier ist das Palace Hotel der Sunny Day Resorts (Balneo & Spa Hotel The Palace (sunnydaybg.com)) in Varna. Im renovierten Wellnessbereich bietet das Hotel die unterschiedlichsten Behandlungen von einfachen Rückenmassagen bis hin zu Balneobehandlungen und einem ausgiebigen Aufenthalt im großen Sauna-Bereich. Eine weitere Wellnesserfahrung gibt es in der Stadt Pomorie (Pomorie – Touristenportal von Bulgarien (bulgariatravel.org)). Aus der Stadt, die durch ihren Heilschlamm bekannt wurde, ist heute ein berühmter Balneo- und Spa-Kurort geworden. 

Ein Erlebnis für die ganze Familie

Egal ob Entspannung oder Action, Bulgarien bietet für jeden das richtige Hotel. Besonders für Familien bieten Hotels wie das Aqua Paradise Resort (Home Page - Aqua Paradise Resort) mit eigenem Aqua-Park ein Erlebnis für die ganze Familie. Aber auch außerhalb des Hotels bietet das Touristengebiet eine große Vielzahl an unterschiedlichsten Aktivitäten, zum Beispiel Katamaran fahren auf dem Schwarzen Meer oder Schnorcheln.

Voll und vollmundig

Weniger bekannt und auch oftmals unterschätzt sind die bulgarischen Weingebiete. Bulgarische Weine sind vor allem vollmundig und schwermütig, fast ein wenig wie die Einwohner. Bekannter als die Weine ist der Weinbrand Burgas 63. Dabei handelt es sich um einen echt bulgarischen Rakia, einen Obstbrand, der durch die Destillation vergorener Früchte gewonnen wird.

Welche Erlebnisse Bulgarien sonst noch bietet und weitere Gründe, warum ihr dieses Land unbedingt besuchen solltet, hört ihr in unserer neusten Podcast Folge.

Viel Spaß!

Eure Simone

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Abgehoben-der Reisepodcast, Folge 3.8: Südtirol - Bergabenteuer und Warmherzigkeit

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Heute begeben wir uns auf eine Reise ohne Flugzeug. Ganz bequem fahren mit dem Auto in die wunderschöne Region Südtirol. Christoph Günther, welcher schon einmal bei uns zu Gast war, begleitet uns von Oberammergau nach Meran mit dem Fahrrad. Auf unserer Berg- und Talfahrt durch die Alpenregion erfahrt ihr alles über leckeres Essen, guten Wein und Freizeitaktivitäten in der Natur.

Südtirol ist nicht Italien

Direkt hinter der österreichischen Grenze und dem Brennerpass befindet sich die autonome Provinz Südtirol. Berühmt ist diese für Städte wie Meran und Bozen, aber auch für das UNESCO-Weltnaturerbe - die Dolomiten, eine Gebirgsgruppe südlich der Alpen. Trotz der Staatszugehörigkeit zu Italien sieht sich Südtirol eher unabhängig, jedoch sind die mediterranen Einflüsse stark bemerkbar. Eine der bekanntesten Städte der Region ist die Stadt Meran, welche wohl eine der sonnenreichsten Städte Italiens ist.

Aktivitäten

Südtirol bietet die beste Voraussetzung für Wander- oder Fahrradurlaube. Die Region ist durchzogen von Pässen und Radrouten, welche Abseits der Hauptverkehrsstraßen entlang der Flüsse und Bäche verlaufen. Meist oberhalb der Berge, was für spektakuläre Ausblicke sorgt. Zum Auftanken von Kraft oder E-Bike gibt es überall Radtankstellen verteilt, an denen es sich lohnt eine Pause einzulegen. Südtirol ist außerdem ein beliebtes Ziel zum Klettern. Auch der ambitionierte Bergsteiger kommt hier auf seine Kosten. Die Bergregionen bieten einen perfekten Ort für Tagestouren und für einen Stopp empfiehlt sich ein Mittagessen in einer der zahlreichen Almhütten, sowohl im Sommer als auch im Winter.

Sobald es für das Radfahren und Wandern jedoch zu kalt wird, bietet Südtirol auch die Möglichkeit zum Skifahren. Christoph empfiehlt vorher unbedingt die Wetterlage zu checken!

Golf und Unterkünfte

Als Golfdestination würde man Südtirol wohl wahrlich nicht bezeichnen, jedoch steigt die Anzahl der Golfplätze in der Region. Nahe der wunderschönen Stadt Lana befindet sich ein 9-Loch-Parcour. Während des Spiels genießt der Golfer einen Blick auf das weite Etschtal und befindet sich inmitten der lokalen Obst- und Weinplantagen. In der Nähe von Bozen kann man einen ganz besonderen Golfplatz erleben. Entworfen von dem Stararchitekten Thomas C. Himmel, wurden hier die landschaftlichen Gegebenheiten einbezogen und ein einmaliges Naturlandschaftsbild geschaffen.

Nicht nur Golf bietet Reisenden in Südtirol ganz neue Naturerlebnisse, auch viele Luxushotels haben sich dem Naturbaustil verschrieben. Das Thema Digital Detox steht oft im Vordergrund. Einfach das Handy abgeben und den Kopf abschalten! Wer abenteuerlicher unterwegs sein möchte, kann es wie Christoph machen und einfach spontan nach Unterkünften schauen. Vielleicht findet auch ihr eine nette Familie, die euch aufnimmt!

Essen und Weine

Südtirol ist bekannt für leckeres Essen und gute Weine. Das Geheimnis steckt hinter der Saisonalität der Produkte. In den Küchen wird meist das verkocht, was die Natur zur Jahreszeit gerade bietet. So kann man zum Beispiel ab September Steinpilze und Kastanien genießen. Ebenfalls im Herbst kurz vor dem Beenden der Weinrebenernte beginnt in Südtirol die Törggelezeit. Es ist ein Brauch der Südtiroler, bei dem Wanderungen durch Weingärten und Kastanienhaine unternommen werden und jedes Gläschen Wein hilft die alten Weinfässer der Weinbauern für den neuen Wein leer zu bekommen. Einer der wohl bekanntesten Weine der Region ist der sogenannte Gewürztraminer, welcher seinen Ursprung in der Südtiroler Ortschaft Tramin hat.

Tipps von Christoph

Ich hoffe, ihr findet es genauso inspirierend wie ich.

Wenn ihr Fragen oder Anregungen habt, meldet euch gerne bei uns.

Bis zum nächsten Mal.

Eure Simone

 

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Abgehoben-der Reisepodcast, Folge 3.7 - 7641 Inseln - das sind die Philippinen

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Im westlichen Pazifischen Ozean liegen über 7600 Inseln, die zusammen als Republik der Philippinen bekannt sind. Die Philippinen liegen zwar im Südostpazifik, besitzen jedoch durch ihre lange Geschichte viele europäische Einflüsse. Die Amtssprachen sind Spanisch und Englisch und es herrscht eine christliche Mehrheit, auch in der Architektur hat die spanische Kolonisation ihre Spuren hinterlassen. Unser heutiger Gast Natalie ist sowohl beruflich als auch privat eng mit dem Land verbunden und gibt uns heute ein paar Must-sees der Inseln.

Manila – Hauptstadt und Shoppingmetropole

Bei der Anreise auf den Philippinen landet man meist in der Hauptstadt Manila, von der man seine Reise über die Inseln beginnen kann. Manila liegt auf der Hauptinsel Luzon der Philippinen und die Region umfasst ca. 12 Millionen Einwohner, wobei 2 Millionen in der Stadt selbst wohnen. Die Metropole ist bekannt für seine Shoppingstraßen und Malls, die sehr gut mit Großstädten aus umliegenden Ländern wie Singapur oder Jakarta mithalten können. Die Stadt ist laut und lebendig und für Touristen ein Paradies.

Erlebnisse für Asieneinsteiger – Die Visayas

Mit einem kurzen Flug von Manila nach Cebu erreicht man die Inselgruppe Visayas. Sie sind berühmt für Ihre Unterwasserwelten, Strände und zahlreichen Wasserfälle. Die Inseln sind berühmt für ihre zahlreichen Aktivitäten, bei denen jeder Reisende auf seine Kosten kommt. Von Riesenschildkröten bis Thresher Sharks bei einem Tauchgang von den Inseln aus, egal ob beim Schnorcheln, als Tauchanfänger oder erfahrener Taucher, für alle gibt es etwas zu sehen. Wer weniger für das Wasser ist, sondern die Natur an Land genießen möchte, kann die umliegende Berglandschaft für eine ausgiebige Wanderung nutzen und sich dabei von den Wasserfällen faszinieren lassen.

Einfacher, ursprünglicher, philippinischer

Palawan, eine Insel westlich der Visayas, ist umgeben von fast 1500 kleineren Inseln, die die Region Palawan bilden. Auf diesen Inseln verläuft die Zeit noch anders. Von der Großstadthektik ist hier wenig zu spüren, auch der Tourismus hat diese Region der Philippinen nicht komplett überrannt. Die nördliche Stadt El Nido eignet sich hierbei perfekt für einen Startpunkt zum Inselhopping. Das geht wunderbar mit den örtlichen Fähren oder ganz einfach per Tricycle. Die Stadt bietet jedoch auch ein erlebnisreiches Nachtleben für die Nachteulen unter den Touristen.

Nathalies Geheimtipp auf Palawan ist Port Barton. Diese kleine Ortschaft steckt noch in ihrem Ursprung, was Touristen eine hautnahe Erfahrung mit der philippinischen Kultur bietet. Auch von hier aus kann man Inselhopping Touren starten, die sind oft preis günstiger als in anderen Regionen.

Geheimtipp Luzon

Wer einmal in seinem Leben das absolute „Asiengefühl“ verspüren möchte, für den lohnt sich ein Abstecher in den Norden von Luzon. Diese Insel bietet einen absoluten Hingucker mit seinen Reisplantagen die Stufenartig an den Bergen liegen. Auch die Kultur ist sehr ursprünglich, so ist es keine Seltenheit einem Schamanen zu begegnen und wer hautnah dabei sein möchte, kann sogar in einem typischen philippinischen Stelzenhaus übernachten.

Reise mit einem Lächeln!

Die Philippinen zeichnen sich nicht nur durch die atemberaubende Naturkullisse aus, sondern auch durch die Gastfreundschaft der Einwohner. Wenn man mit einem Lächeln reist, bekommt man ein Lächeln zurück. Die Einheimischen sind nicht nur unheimlich freundlich, sondern sehr hilfsbereit. Die Amtssprache Englisch macht es daher einfach bei Fragen sich direkt an sie zu wenden.

Welch abenteuerliche Geschichten ich auf den Philippinen erlebt habe und welche weiteren Insider Nathalie für euch hat, erfahrt ihr im Podcast.

Viel Spaß!

Eure Simone

Nathalie Nathalie2Boot Palmenbeach Schildkröte

 
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