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Abgehoben-der Reisepodcast, Folge 2.4: Dänemark, Berge – Shelter und Michelin Restaurants

Friday, 19 February 2021

{loadposition abgehoben2-4}Normalerweise schreiben wir die Blogposts für unsere Gäste, heute darf ich als Gast selbst schreiben, darüber freue ich mich sehr. Ich bin in Dänemark geboren und aufgewachsen, mittlerweile lebe ich seit vielen Jahren in Deutschland mit meiner Familie. Wir besuchen Dänemark regelmäßig und haben mit unserem Sohn jeden Sommer auf Mols in unserem Ferienhaus verbracht. Ich bin in der Nähe von Aarhus, der zweitgrößten Stadt Dänemarks, aufgewachsen und liebe die Stadt immer noch. Daher möchte euch erzählen, wieso ihr Aarhus unbedingt besuchen solltet. Also los geht´s!

Djursland, die Nase von Jütland 

Djursland ist eine große Halbinsel und wenn Jütland wie ein Gesicht aussieht, ist Djursland die Nase. Die bekanntesten Urlaubsorte sind Ebeltoft und Grenaa.

Die Gegend Mols liegt auf einem Teil der südlichen Küste, die Landschaft ist mit vielen Hügeln, Feldern und Wiesen wunderschön und man hat überall Blick aufs Meer, manchmal sogar in drei Richtungen. Es gibt viel zu sehen und viele Möglichkeiten, einen aktiven Urlaub zu verbringen, mit und ohne Kinder.

Wandern und Radfahren

Fahrräder mitzunehmen lohnt sich sehr, man kann viele tolle Touren machen. Meisten gibt es gute Fahrradwege, aber manchmal muss man auch auf Landstraßen fahren. Ihr findet viele Informationen und Vorschläge zu Radtouren hier.

Auf Djursland findet man auch den 2.500 Hektar großen Nationalpark „Mols Bjerge“, in Deutsch übersetzt Mols Gebirge. Es sind natürlich gar keine Berge, sondern Hügel, die höchste Stelle ist Agri Bavnehøj mit einer Höhe von 137 Metern. Die Landschaft entstand in der letzten Eiszeit, als die Gletscher schmolzen. Die Landschaft ist sehr vielfältig und umfasst große Wald-, Heide- und Grünlandflächen, dazu noch Seen, Bachläufe und Küstengebiete, viele unterschiedliche Pflanzen und Tierarten haben hier ihren Lebensraum.

Im Nationalpark gibt es viele Wander-, Rad- und Reitwege, hier könnt ihr die Wanderwege finden oder eine App runterladen. Die Wanderrouten sind gut markiert und in den Beschreibungen kann man die Schwierigkeitsgrade ansehen. Die längste Strecke ist 60 km und die kurzen Strecken sind ca. 1 km lang.

Wie oben erwähnt, gibt es dort auch Reitwege und man kann Tagesausflüge buchen. Weitere Informationen dazu findet ihr hier.

Um auf natürliche Art und Weise zu verhindern, dass der Wald sich ausbreitet, hat man im Jahr 2016 16 wilde Exmoor-Ponys und einige Galloway-Rinder ausgesetzt. Wenn man durch die Landschaft wandert, kann man die Ponys und die Rinder oft beobachten. Damit die Tiere aber das tun, was sie sollen, ist es aber wichtig, dass sie wild bleiben, man sollte also Abstand halten und füttern ist natürlich verboten.

Wer von der Natur nicht genug bekommt, kann auch im Nationalpark übernachten. Es gibt viele Lagerplätze, wo man Zelten kann und auch einige Shelter. Shelter sind sehr einfache Halbdächer, unter die man seine Isomatte und Schlafsack legen kann. Es ist meistens eine Lagerfeuerstelle vorhanden und meistens auch Toiletten und Waschmöglichkeiten. Die einfachen Shelter können kostenlos genutzt werden, man kann sie aber nicht vorreservieren. Hier findet ihr eine Übersichtskarte mit den Sheltern.

Ladet euch die App runter, ihr findet sie hier:

GooglePlay

Apple

Meine Empfehlung:  Eine Wanderung, egal, ob eine kurze oder lange Strecke, lohnt sich zu jeder Jahreszeit. Wenn man die Augen aufhält, gibt es vieles zu entdecken.

Strände und Baden

Da Djursland eine Halbinsel ist, gibt es natürlich viele schöne Strandabschnitte. Ich finde, die schönsten Badestrände sind bei Ebeltoft und Grenaa. Aber auch der Badestrand bei Skødshoved ist sehr schön. Wer am Strand spazieren gehen möchte, muss unbedingt nach Sletterhage fahren, das ist ein Steinstrand und man kann hier wunderschöne Steine finden. Das Wasser wird hier sehr schnell tief (30 m) und es herrscht oft Strömung, zum Baden also nicht so geeignet. Aber wer die Augen aufhält, kann hier oft sehr nahe am Strand Schweinswale beobachten.

Wir haben sehr viel Zeit hier mit Suchen nach besonderen Steinen verbracht und um zu schauen, wer die Steine am weitesten ins Wasser werfen kann.

Wenn man vom Leuchtturm am Strand entlang wandert, kommt man zu „Tysker tårnet“. Im zweiten Weltkrieg haben die Deutschen von dem Turm aus das südliche Kattegat und den Schiffsverkehr nach Aarhus überwacht.

Für den kleinen Hunger gibt es natürlich Hotdogs und Eis und Toiletten sind auch vorhanden.

Wassersport

Es sind fast alle Arten von Wassersport möglich und viele Deutsche kommen schon mit Segel- oder Motoryachten in Dänemark an. Es gibt gute Spots zum Kite- und Windsurfen, zum Beispiel „Egens Vig“, bei Kalø Slotsruin und um Ebeltoft.

Auch Tauchen ist möglich, es gibt viele gute Tauchspots in der Nähe von Grenå bei Sangstrup Klint und Fornæs Fyr (am Fornæs Camping) und auch bei Ebeltoft, z.B bei Draaby Strand Camping. Wer nur schnorcheln möchte, kann sich das Unterwasserparkour bei Fuglsø Strand anschauen, aber auch bei Jernhatten und Dragsmur gibt es gute Möglichkeiten zum Schnorcheln in den flachen Bereichen.

Ich bin selbst bei Sangstrup Klint und Dragsmur getaucht und war wirklich total begeistert. Besonders Sangstrup ist super, dort muss man allerdings ein bisschen schauen, wie der Wind steht, und auf die Strömung achten.

Wer sich auf dem Wasser wohler fühlt, findet auch viele schöne Strecken für eine Seekajak-Tour.

Tier- und Vergnügungsparks

Es gibt viele Tierparks und Zoos, und ich weiß, dass die Meinung sehr auseinander geht, ob es gut oder schlecht ist. Ich finde, es hängt von den Verhältnissen in den Tierparks ab. Auf Djursland befinden sich meine zwei Lieblings-Tierparks Reepark Safari und Skandinavisk Dyrepark. Es sind zwei sehr unterschiedliche Parks, Reepark hat viele Tiere aus Afrika, Asien und Amerika z.B. Löwen, Giraffen, Nashörner und Schwarzbären, Bison und Alpakas usw. Skandinavisk Dyrepark hat hauptsächlich Tiere, die man in Skandinavien finden kann, Wölfe, Eisbären, Braunbären, Elche und verschiedene Hirscharten.

Beide Parks haben wirklich viel Platz für die Tiere. Wir haben immer das Gefühl gehabt, dass es den Tieren gut geht und sie gut animiert werden.

Wie gut Reepark arbeitet, wurde bewiesen, als ein Spitzmaulnashornbulle vor zwei Jahren nach Ruanda geschickt wurde. Mandela (so heißt er) lebt heute im Akagera Nationalpark in Ruanda. Er hat sich dort sehr schnell angepasst und kommt ohne Zufütterung klar.

Wenn man mit kleinen Kindern unterwegs ist, kann man zwischendurch Pause auf einem der vielen Spielplätzen machen, und man kann auch mitgebrachtes Essen genießen oder in den Parks etwas kaufen.

Wenn es regnet, kann man das Kattegat-Center in Grenaa besuchen. Hier gibt es mehrere große und kleinere Aquarien, sowohl für tropische als auch für Kaltwasser-Fischarten. Draußen kann man Robben beobachten, es gibt auch viele Bassins mit Tieren zum Anfassen und Möglichkeiten mit Wasser zu spielen.

Wenn man keine Lust mehr auf Tiere hat und etwas mehr Action braucht, dann ist ein Tag im Vergnügungspark Djurs Sommerland eine schöne Abwechslung. Das ist sowas wie Heidepark Soltau, man zahlt Eintritt und kann dann den ganzen Tag im Park verbringen und alle Aktivitäten nutzen. Es gibt mehrere Grillplätze, die man reservieren kann und es gibt natürlich auch mehrere Restaurants.

Wenn man in Sommer fährt, sollte man auf jeden Fall Badesachen mitbringen, es gibt einen Wasserpark mit verschiedenen Wasserrutschen für Groß und Klein.

Und was gibt es sonst noch

Eintritte in Tier- und Vergnügungsparks können natürlich schnell teuer werden, wenn man für die ganze Familie zahlen muss.  Aber es gibt auch viele Aktivitäten, die kostenlos sind. Über die Fahrrad- und Wandertouren habe ich ja bereits berichtet. Abenteuerlich ist natürlich eine Übernachtung im Shelter und das gemeinsame Abendessen-Kochen am Feuer. Oder den Tag mit Sammeln der Steine am Strand verbringen, im flachen Wasser nach Krabben suchen oder mit unserer Lieblingsbeschäftigung für abends - „Krebse angeln“. Hierzu benötigt man nur eine Leine mit einer Wäscheklammer, ein wenig Muschelfleisch (kann man nachmittags sammeln) oder kleine Frikadellen-Stücke und einen Eimer mit etwas Wasser.

Wir machen das immer am kleinen Yachthafen von Skødshoved, aber man kann es natürlich überall machen. Man hält die Leine mit dem Köder ins Wasser und wartet, bis ein Krebs angebissen hat, dann muss man versuchen die Leine mit dem Krebs aus dem Wasser zu ziehen und ihn in den Eimer zu bekommen.

Es ist gar nicht so einfach, die Krebse lassen oft los und dann muss man wieder von vorn anfangen. In Skødshoved wurde eine Rennbahn für Krebse gebaut, wer keine Lust mehr hat, kann die Krebse in die Bahn setzen und sie laufen dann wieder ins Wasser. Eigentlich ist das eine Aktivität für Kinder, aber ganz oft sieht man die Eltern auf dem Bauch liegend Krebse angeln und die Kinder schauen zu.

Wenn man auf Djursland ist, sollte man auch unbedingt Ebeltoft besuchen. Die kleine Altstadt ist sehr charmant und das alte Rathaus - ein sehr gutes Fotomotiv. Man findet hier viele kleine Läden mit Kleidung und Kunsthandwerk und auch viele kleine Cafés und Restaurants.

Wer ein bisschen mehr Stadt will, der muss nach Aarhus fahren und ich finde, dass das ein absolutes MUSS ist.Aarhus kann man entweder als Tagesausflug machen oder man verbringt dort ein verlängertes Wochenende. Es gibt auch hier wirklich viele Sehenswürdigkeiten und es sind viele Aktivitäten möglich. Aarhus kann man auch sehr gut per Fahrrad entdecken, es gibt wirklich gute Fahrradwege. Die Innenstadt lässt sich aber auch gut zu Fuß entdecken.

Shoppen und Essen

Beim Ausverkauf „Udsalg“, und der ist immer irgendwo, kann man gute Schnäppchen machen. Zwei Jeans zum Preis von einer usw. Man muss sich da einfach ein wenig Zeit lassen und schauen. In der Fußgängerzone gibt es viele Läden, aber auch in den kleinen Gassen, um den Dom, findet man viele kleine Boutiquen.

Es gibt viele Restaurants und die meisten bieten Mittagstisch an. Entlang „Aaen“ liegen viele kleine Restaurants, Cafés und Bars, hier kann man auch draußen sitzen. Abends gibt es in den Bars oft Livemusik.

Mein Favorit: Ein Muss in Aarhus - mittags bei Mackies Pizza eine Mexican Pizza essen. Hier gibt es nicht nur Pizza, sondern tolle Sandwiches, Steaks und Wraps.

Achtung: Wer Pizza bestellt, bekommt kein Besteck. Pizza wird mit den Händen gegessen, das ist eine Hausregel, die sehr ernst genommen wird. Wer also nicht auf Messer und Gabel verzichten kann, sollte was anderes bestellen oder seine Pizza woanders genießen.

In Aarhus gibt es drei Michelin-Restaurants. Wer also eher für Fine Dining zu haben ist, oder einen besonderen Anlass feiert, sollte sich diese anschauen: Gastromé, Domestic und Frederikshøj.

Wenn es nicht ganz so schick sein soll, empfiehlt sich Nordisk Spisehus (Michelin Plate-Restaurant). Im Forlæns og Baglæns, einem kleinen charmanten Restaurant, kann man wirklich gut Tapas essen und im „neuen“ Stadtteil am Hafen findet man ein kleines Streetfood-Markt.

Was gibt es sonst noch in Aarhus

Das älteste Haus im Freilicht-Museum „Den Gamle By“, einer Stadt, die so ist, wie zu den Lebzeiten von H.C Andersen, ist von 1550, ein anderer Teil deckt die Zeit von 1900 bis 1927 und der dritte Teil  bis 1974. Von Ostern bis Neujahr sind verkleidete Schauspieler in den Häusern und Straßen unterwegs. Etwas außerhalb von Stadtzentrum liegt Moesgaard Museum, hier erfährt man vieles aus der Stein- und Wikingerzeit. Es ist sehr interaktiv, zum Beispiel kann man mit einer VR-Brille ein Grab aus der Steinzeit betreten usw.

Das Tivoli Friheden ist ein Vergnügungspark im Marselisborg-Wald, der sich gut mit einem Besuch des Marselisborg-Schlosses, der Sommerresidenz der Königin, kombinieren lässt. Auch in Aarhus gibt es viele Badestrände, die sowohl zum Baden als auch zum Spazierengehen einladen.

Im neuen Stadtteil Aarhus‘ am Hafen findet man das Hafenschwimmbecken. Es ist schön hier einfach mal durch zu schlendern und Gebäude anzuschauen, wie den „Eisberg“. Es ist ein Wohnkomplex, welches wie schwimmende Eisberge im Nordatlantik aussieht, sowohl in der Form als auch in der Farbe.

Sollte das Wetter mal nicht mitspielen, kann man „Dokk1“ besuchen.  Das große Gebäude am Hafen ist eine Art Begegnungsstätte, hier befindet sich die Bücherei, aber man kann sich auch einfach hinsetzen und die Zeitung lesen oder Spiele spielen. Draußen sind viele kleine Spielplätze und man hat natürlich einen fantastischen Blick auf den Hafen und das Meer. In der Mitte des Gebäudes hängt eine riesige Glocke. Wenn die läutet, bedeutet das, dass in der Uniklinik Aarhus ein Baby geboren wurde.

Meine persönliche Empfehlung

Aarhus Ende August besuchen, dann findet „Aarhus Festuge“ statt, eine der größten Musik- und Kulturfestivals in Skandinavien.

Unterkünfte

Die meisten mieten ein Ferienhaus oder fahren mit dem Wohnwagen nach Dänemark. Es gibt aber auch viele Bed & Breakfast-Unterkünfte und Gasthäuser, wo man übernachten kann. In Aarhus gibt es mehrere Hotels und auch über Airbnb findet man viele Unterkünfte.

Einkaufen ist so teuer in Dänemark…

Ja, viele Produkte, besonders Alkohol, sind in Dänemark teurer als in Deutschland. Aber wenn man mit dem Auto fährt, kann man ja vieles mitnehmen. Für den täglichen Bedarf sollte man in den größeren Städten einkaufen, es gibt auch in Dänemark Aldi, Lidl und Netto und auch hier lohnt es sich ein bisschen zu schauen, oft gibt es zwei für den Preis von einem, auch bei Lebensmittel.

Gemüse kann man bei lokalen Bauern kaufen, sie haben eine kleine Box an der Straße. Aber vergesst bitte nicht zu bezahlen. Hierzu muss man natürlich immer etwas Bargeld mit dabeihaben.

Was man auf keinen Fall verpassen sollte

Wenn man an Kalø Slotsruin in der Nähe von Rønde vorbeifährt, sollte man kurz anhalten. Man kann einen Spaziergang zu der alten Burgruine machen und danach sollte man sich unbedingt ein Eis gönnen. Ich verzichte lieber auf den Spaziergang als auf das Eis :-D

Wenn du noch Fragen oder Anregungen hast, kontaktiere mich gerne.

Deine Tine

 

Mols Bjerge ved Fuglsø naturplejedyr Christian Birkebæk 32041Grenå Strand ved Katholm Strandvej

Foto: Christian Birkebæk                                                                                                    Foto: Sebastian Nils

Braunbär Eisbär

32037Kajak Knebel Vig 31988Sangstrup Klint

Foto: Sebastian Nils                                                                   Foto: Sebastian Nils 

20074Ebeltoft by overgade RAthaus Ebeltoft

Foto: Visit Djursland

fange krabber 2 KaløSlotsruin

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                                                                                 Foto: Robin Skjoldborg

Danke an Visit Denmark, Nationalpark Mols Bjerge und visit Aarhusregionen



Abgehoben-der Reisepodcast, Folge 2.3: Seychellen, Strände wie aus der Werbung

Sunday, 14 February 2021

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Traumhafte weiße Sandstrände, die sogar in Werbespots schaffen, kristallklares Wasser, tropische Temperaturen, nicht umsonst gelten die Seychellen als das Reiseziel schlechthin.

Das Inselparadies besteht aus 115 Inseln im Indischen Ozean vor der Ostküste Afrikas. Die meisten Besucher erreichen die Seychellen mit dem Flugzeug. Flüge aus Deutschland dauern zwischen 9 und 14 Stunden, es gibt Direktflüge sowie Flüge mit Zwischenstopp von allen größeren deutschen, österreichischen und schweizerischen Flughäfen. Der internationale Flughafen der Seychellen (Abkürzung: SEZ) auf der Hauptinsel Mahé liegt etwa 10 km südlich der Hauptstadt Victoria. Für die Einreise wird nur ein Reisepass, welcher bei der Einreise noch mindestens bis zum Ende der geplanten Reisedauer gültig sein muss und noch über mindestens zwei freie Seiten verfügt, benötigt.

Das Klima auf den Seychellen ist ganzjährig tropisch-warm. Die Tagestemperaturen liegen knapp unter 30 °C. Zudem bestimmen zwei gegensätzliche Monsunwinde das Klima auf den Seychellen: der nordwestliche Monsunwind von Oktober bis März mit Windstärken von 8 bis 12 Knoten, sowie der frischere südöstliche Monsunwind von Mai bis September mit Windstärken von 10 bis 20 Knoten.

Dank der geringen Zeitunterschiede zwischen Deutschland und den Seychellen muss kein Jetlag befürchtet werden. Die Zeitverschiebung beträgt in der Sommerzeit plus zwei Stunden und in der Winterzeit plus drei Stunden.

 Inselhopping

Wer auf die Seychellen reist, dem empfiehlt Steffen eine Rundreise von Mahé über die zwei weiteren bekannten Inseln Praslin und La Digue. Wer nur auf einer der Inseln war, hat die Seychellen nicht wirklich kennengelernt, so Steffen.

Die Hauptinsel Mahé

Mahé ist die größte der drei Hauptinseln und eignet sich perfekt für Aktivurlauber. Sie wartet mit zahlreichen Aussichtspunkten und Wanderungen, aber auch mit traumhaften Stränden auf die Besucher. In der Hauptstadt Victoria, eine der kleinsten Hauptstädte der Welt, schlendert man vorbei an kleinen Boutiquen, Galerien und bunten Kolonialhäusern aus vergangenen Zeiten. 

Der Beau Vallon im Norden von Mahé ist der bekannteste und gleichzeitig einer der schönsten Strände der Insel. An dem kilometerlangen weißen Strand kann man herrlich baden, entspannen und unglaublich schöne Sonnenuntergänge genießen.

Das Inselinnere sowie die kurvige Sans Soucis Road locken mit üppigem Regenwald und saftig grün bewachsenen Granitbergen. Fantastische Wanderwege führen zu noch grandioseren Aussichtspunkten auf den türkis leuchtenden Indischen Ozean. Steffen empfiehlt einen Halt an der Mission Lodge, um über die Weiten der Teeplantagen und das bergige Panorama zu blicken.

Im Süden der Insel befindet sich die ruhige Seite Mahés. Verträumte, malerische Strände und Buchten, türkisblaues Wasser und puderweißer Sand lassen jedes Urlauberherz höherschlagen.

Wer viel sehen und immer wieder anhalten möchte, sollte einen Mietwagen buchen. Zwar kann man auch mit dem Bus nahezu um die komplette Insel fahren, allerdings ist es schwieriger, die richtig schönen Aussichtspunkte und einsamen Strände zu erreichen.

Zur Inselerkundigung kann man sich einen Mietwagen nehmen, doch Achtung - es herrscht Linksverkehr. Wer von der ungewohnten Fahrweise abgeschreckt ist, dem empfiehlt sich ein Taxi oder eine organisierte und geführte Tour.

Praslin, die kleinere Schwester

Praslin ist die zweitgrößte Insel der Seychellen und besticht mit Traumstränden sowie üppigem Regenwald im Landesinneren. Ganz im Norden warten zwei der schönsten Strände der Welt, palmengesäumt und von Granitfelsen eingerahmt.

Die Anse Lazio  ist ein Bilderbuchstrand im Norden von Praslin. Die unglaubliche Mischung aus türkisblauem Wasser, pulverweichem Sand und eindrucksvollen Granitfelsen machen diesen Strand zu einem der schönsten der Seychellen. Kein Wunder, dass er sich regelmäßig unter den Top 10 weltweit befindet. Steffen ist jedoch nicht ganz so angetan von diesem Stand, da die Zufahrt recht ruckelig und ungemütlich ist. Sein Favorit ist hingegen der Anse Cote d´Or. Ein langer Strand für schöne Spaziergänge, ruhiger gelegen und ideal zum Sonnenuntergang.

Pflichtprogramm ist ein Besuch des Vallée de Mai, eines ursprünglichen Palmenwaldes, der wegen seiner einsamen und mystisch anmutenden Art als “Garten Eden“ beschrieben wird. Hier entfaltet sich die Natur frei und ungezähmt. Es werden nur die Trails für Besucher freigeräumt um die berühmte Seychellenpalme, an der die größte Nuss der Welt, die Coco de Mer, hängt, zu bestaunen. Diese größten Samen des Pflanzenreiches werden nicht selten über 20 kg schwer und erinnern in erotischer Weise an den Schoß einer Frau. Die männlichen Palmen erkennt man leicht an der phallusartigen Form ihrer Blüten.

La Digue, die ruhige

Steffen erzählt uns, dass diese Insel sich besonders gut zum Abschalten eignet. Auf der idyllischen Insel La Digue fahren kaum Autos und die Einheimischen bewegen sich mit dem Fahrrad fort. Viele Hotels nutzen Golfcarts, um sich mit dem nötigsten zu versorgen. Es gibt nur wenig Inseltaxis und vor allem Kleinbusse bzw. Transporter mit Sitzbänken auf der Ladefläche. Wenn man ein paar Tage auf La Digue bleibt, kann man die Insel aber auch problemlos zu Fuß entdecken.

Erster Stopp, die Anse Source d’Argent, ein Traumstrand wie er im Buche steht, und die atemberaubende Szenerie ist ein Highlight. Der Mix aus flachem, türkisblauem Meer, weißem Sandstrand und eindrucksvollen Granitfelsen machen sie zu einem der fotogensten Strände auf den Seychellen. Ein absolutes Muss für jeden Seychellen-Urlauber!

Es ist kein Wunder, dass auch Fotografen und Filmemacher gern hierher kommen. So war der Traumstrand bereits ein Ort für Filmaufnahmen wie „Emanuelle”, „Crusoe”, „Castaway” und die berühmte „Bacardi”-Werbung in den 90ern. 

Wie von Insel zu Insel kommen?

Die preiswerteste Variante ist die Schnellfähre von Mahé oder Praslin. Der schnelle Motor-Katamaran Cat Cocos fährt täglich auf direkten Weg oder über Praslin von Mahé nach La Digue. Für die circa 70-minütige Fahrt von Mahé nach La Digue kostet eine Fahrkarte ab 64 Euro. Jedoch ist der Weg von Mahé zu den beiden kleineren Inseln nicht ganz ohne. Wenn du schnell seekrank wirst, wäre ein Inlandsflug von Mahé nach Praslin mit der Fluggesellschaft Air Seychelles eine Alternative zur Schnellfähre. Zudem ist die Aussicht aus der Vogelperspektive hinab auf die kleinen Inseln atemberaubend schön!

Zwischen Praslin und La Digue pendelt mehrmals täglich die Fähre Cat Rose. Die 15-minütige Fahrt ist auch rasant, aber deutlich entspannter als die nach Mahé. Ein Ticket bekommst du ab 14 Euro pro Person.

Die schnellste, aber dafür preis-intensivste Variante, um von Mahé nach La Digue zu reisen, ist per Hubschrauber. Zil Air bietet direkte Flüge vom Flughafen Mahé zum Heli-Landeplatz auf La Digue an. In nur 20 Minuten bist du auf La Digue und hattest zudem ein wirklich einmaliges Transfer-Erlebnis.

Per Charter von Insel zu Insel

Die Seychellen sind ein Traumgebiet, um per Boot erkundet zu werden. Zahlreiche Anbieter ermöglichen eine mehrtätige Rundreise zwischen den Inseln in verschiedenen Booten, von Katamaranen, Yachten über Segelboote.

Weitere Inseln

Welche andere Insel für wen zu empfehlen ist, hängt ein wenig davon ab, was man sucht. Außerdem bieten nicht alle Inseln Unterkunftsmöglichkeiten.

Wer puren Luxus möchte ist z.B. auf North Island gut aufgehoben. North Island ist mit 2,01 km² die neuntgrößte Insel der Inneren Seychellen. Sie liegt ungefähr fünf Kilometer nördlich von Silhouette Island und etwa 32 km nordwestlich von Mahé, der Hauptinsel. North Island setzt die weltweiten Standards für privaten Insel-Luxus der Superlative. Nicht von ungefähr gehört das privat geführte 6-Sterne-Resort zu den bevorzugten Hideaways der internationalen Prominenz wie Prinz William & Kate, George & Amal Clooney sowie Madeleine von Schweden mit ihrem Chris. Das ist nur die glamouröse Spitze derer, die hier ihren Honeymoon verbracht haben. 

Eine weitere Empfehlung für Luxussuchende ist Cousine Island. Sie liegt ungefähr 6 km vor der Westküste Praslins und bietet ein absolut privates Inselerlebnis, das man nur noch selten auf dieser Welt findet. Mit vier individuellen, alten französischen Villen im Kolonialstil, die maximal 10 Gäste auf einmal beherbergen, ist Exklusivität hier an der Tagesordnung.

Gleich neben der Luxusinseln befindet sich Cousin Island. Das Eiland ist ein Naturreservat für einige der seltensten Vögel des Seychellen-Archipels, zum Beispiel für Seychellen-Rohrsänger und  Seychellendajal. Hier gibt es keine touristischen Unterkünfte.

Austausch mit den Einheimischen

Um die 90.000 Menschen leben dauerhaft auf den insgesamt acht ständig bewohnten Inseln, 90 % auf der größten unter ihnen, Mahé. Zudem sind 90 % der Gesamtbevölkerung Kreolen (größtenteils bestehend aus den Nachfahren der aus den französischen Kolonialgebieten eingewanderten Siedler und ihrer afrikanischen Arbeitssklaven), 10 % der Einwohner sind europäischer Herkunft.

Seit jeher üben die Inseln eine starke Anziehung auf Völker aus allen Teilen der Erde aus. Als gemeinsame Sprache der durchmischten Bevölkerung hat sich eine eigene Variante der Kreolsprachen, als Seychellenkreol oder Seselwa bezeichnet, entwickelt. Diese Muttersprache aller Seychellois ist eine historisch gewachsene Mischung aus afrikanischen Sprachen, wie Suaheli und Madagassisch, sowie den Sprachen der ehemaligen Kolonialherren, insbesondere Französisch. Die Amtssprachen sind Kreolisch, Englisch und Französisch.

Wer die Seychellen bereist, wird erleben, dass die Einheimischen ihren ausländischen Gästen stets hilfsbereit und zuvorkommend begegnen. Sie sind dabei eher gemächlich, was ihren alltäglichen Lebensrhythmus anbelangt. Die uns zumeist vertraute Hektik kennt man auf den Seychellen nicht.

Steffen empfiehl einen Besuch der Broadwalk Bar auf Eden Island, um das Nachtleben mit den Einheimischen zu verbringen. Eden Island ist eine künstliche Insel auf den Seychellen und liegt 3,5 km von der Hauptstadt Victoria entfernt.

Sehenswerte Events auf den Seychellen

International Creole Parade

Unter dem Namen International Creole Parade findet jeden Oktober ein farbenfroher Karneval statt. Bei dem lautstarken, bunten und fröhlichen Fest der Völkerverständigung vibriert die kleine Inselhauptstadt Victoria in allen Rhythmen der Welt. Die größte Party der Seychellen bietet Liveshows, Open Air-Discos und einen ausgedehnten Umzug quer durch die Stadt, welcher von zahlreichen Künstlern aus aller Welt begleitet wird.

Seychelles Regatta

Die Seychelles Regatta findet jedes Jahr im August oder September statt und ist eines der mit großer Spannung erwarteten Events im Veranstaltungskalender der Seychellen. Ein volles Programm mit Live-Konzerten, Sportwettkämpfen, Strandspielen und natürlich Segelbootregatten, verteilt über ein ganzes Wochenende, lockt Hunderte von Zuschauern nach Beau Vallon, dem Schauplatz des Geschehens.

Am Festwochenende quellen die belebten Straßen über, von zahlreichen Restaurants und provisorisch errichteten Verkaufsbuden sowie unzähligen Essständen, an denen du das regionale Streetfood und kreolische Küche probieren kannst. Zum Sonnenuntergang werden den Urlaubern am Beau Vallon Strand traditionelle Musik und Sega-Tänze um die Lagerfeuer geboten.

Seychelles Eco-Friendly Marathon

Ein weiteres großes Event findet im Februar auf der Nordhalbinsel von Mahé statt. Seit 2008 wird dort dann der AIMS-zertifizierte Seychelles Eco-Friendly Marathon gelaufen, an dem Sportbegeisterte aus aller Welt teilnehmen.Wenn du noch Frage zur Folge, Anregungen oder Kommentare hast, kontaktiere mich gerne.

Deine Simone

 
 
 
 

 



Abgehoben-der Reisepodcast, Folge 2.2: Tauchen mit Rochen, traumhafte Buchten, Gin und von wo man den schönsten Sonnenuntergang der Insel bestaunen kann

Thursday, 04 February 2021

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Ca. 2,5 Stunden fliegt man nach Menorca, die Insel erreicht man aber auch mit der Fähre ab Barcelona, wer möchte kann also auch eine Städtereise in Barcelona mit einem Inselurlaub auf Menorca kombinieren. Angekommen auf der Insel, sind die Wege in den Unterkünften kurz, denn die Insel ist nicht sehr groß, ca. 50 Kilometer lang und in Nord-Süd-Richtung 16 Kilometer breit. Der Flughafen liegt im Osten der Insel, in der Nähe der Hauptstadt Mahón. Wer mit der Fähre aus Barcelona anreist, kommt im Osten, in Ciutadella, an.

 

Menorca - ein Inselparadies für Aktive, aber auch für Familien

„Menorca, die Perle der Balearen“, die östlichste und nördlichste Insel der Balearen. Die Hauptstadt heißt Mahón (Maó), dort befindet sich, nach dem Hafen von Sydney, Australien, der zweitgrößte Naturhafen der Welt. Um die Insel herum verläuft der „Cami de Cavalls“, in Deutsch übersetzt „der Pferdeweg“. Es wird vermutet, dass der Weg vom Landbesitzer benutzt wurde, um die Insel zu erkunden. Heute wird die 185 km lange Umrundung als Wanderweg genutzt.

Auch per Fahrrad lässt sich Menorca gut erkunden, die Insel ist ziemlich flach, der höchste Berg ist nur 345 m hoch. Über 80 Strände säumen die Küste, man kann also mehrere Badestopps unterwegs einplanen. Übrigens, ca. 45% der Insel stehen unter Naturschutz.

Bianca ist selbst eher per Zufall auf Menorca gelandet, sie suchte einen Job als Tauchlehrerin und stieß auf eine Anzeige der Tauchschule Poseidon. Sie ist runtergeflogen und hat sich gleich so in die Insel und die Unterwasserwelt verliebt, dass, als sich die Möglichkeit geboten hat, sie und ihr Partner gleich die Tauchschule übernommen haben.

Tauchen auf Menorca

Seien wir ehrlich, Menorca steht nicht oben auf der Wunschliste der deutschen Taucher, viele kennen die Insel gar nicht. Aber das ist eigentlich sehr schade, denn sie hat sehr viel zu bieten, sowohl für Tauchanfänger als auch für erfahrene Taucher. Für die Anfänger bietet das glasklare Wasser super Sichtweiten und es gibt kaum Strömungen zu beachten.

Für erfahrene Taucher sind es eher die zahlreichen Höhlen und Grotten, die es zu erkunden gibt und das Tauchen attraktiv machen. Die Unterwasserwelt ist natürlich nicht so farbenfroh, wie die vom Roten Meer, es ist mehr die Topografie an sich und die zahlreichen Mittelmeerfische und Nachtschnecken, die es zu entdecken gibt, die es spannend machen. In Mai/Juni kommen die Stechrochen nach Menorca, um sich zu paaren. Die Rochen unter Wasser zu beobachten ist immer sehr beeindruckend.

Oft zu sehen sind Brassen, Barrakudas, Seehasen und im Herbst sind viele Sepien unterwegs. Wer sich für Makros interessiert, findet überall schöne bunte Nachtschnecken.

Empfehlung von Bianca: Im April und Mai liegen die Wassertemperaturen bei 16-18 Grad, hier sollte man einen 7 mm Anzug anziehen. Im Sommer und Herbst (24-26 Grad) reicht ein 5 mm Anzug.

 

Fun Fact: Mit mehr als 60 Sandstränden hat Menorca mehr Sandstrände als Mallorca und Ibiza zusammen.

 

Strände und Baden

An den meisten Stränden fällt das Wasser sehr flach ab, daher ist das Wasser meisten ein paar Grad wärmer als in den Swimmingpools, die höchsten Temperaturen werden meistens in den Monaten September/Oktober erreicht.

Menorca bietet über 80 Strände, die bekanntesten Strände sind Cala Maccarella und Cala Galdana, diese Strände sind sowohl bei Einheimischen wie auch bei Touristen sehr beliebt und daher in der Hochsaison auch oft sehr voll. Bianca empfiehlt daher Cala Algaiarens, der Strand liegt ca. 10 km von Ciutadella entfernt und eignet sich auch sehr gut für Familien mit Kindern.

Mit so viel Auswahl an Stränden findet man für jeden Geschmack was, mit oder ohne Service. Es gibt keine ausgewiesenen FKK-Strände, aber an einigen Stränden, zum Beispiel Playa Binigaus, wird FKK sowohl von Einheimischen wie auch von Touristen praktiziert.Einige Strände erreicht man nur nach einer Wanderung oder per Boot oder Kajak.

Weitere Ausflüge

Das Nationalgetränk der Menorca-Einwohner ist „Gin Xoriguer“, die Destillerie liegt am Hafen in der Hauptstadt Mahón und ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Es werden Gin-Verkostungen und ein Besuch in der Produktionsstätte angeboten. Und natürlich ist auch der größte Naturhafen Europas einen Besuch wert.

Auch einen Besuch wert ist Lithicca, ein alter Steinbruch. Hier gibt es einen mittelalterlichen Garten zu besichtigen, in dem oft Open-Air-Konzerte stattfinden.

Wer mit dem Mietauto unterwegs ist, sollte auch die weiße Stadt „Binibequer Vell“ besuchen. In den engen kopfsteingepflasterten Gassen, zwischen den weißgetünchten Häusern mit den grünen Türen, findet man viele Fotomotive und unten am kleinen Hafen findet man kleine Restaurants und Bars. Der Ort wurde in den sechziger Jahren künstlich angelegt.

Sehr berühmt ist auch die Bar Cava den Xoroi. Wer von hier den Sonnenuntergang genießen möchte, muss aber im Voraus über die Webseite bestellen.

Shoppen und Essen

Die berühmtesten Mitbringsel aus Menorca sind Sandalen, Lederwaren, Modeschmuck, Keramik, Gin, Kamillenlikör und der menorquinische Käse „Queso Mahón-Menorca“. In der Hauptstadt Mahón findet man die meisten Boutiquen entlang der Costa de Sa Placa.

Bianca liebt es durch die Altstadt von Ciutadella zu schlendern, auch hier findet man viele kleine Boutiquen und einmal wöchentlich findet in der Mitte der Stadt der Fischmarkt statt. Hier kann man frischen Fisch kaufen und damit ins Restaurant gehen und ihn nach Wunsch zubereiten lassen.

Hotels

Es gibt viele Hotels und Appartementanlagen auf Menorca, hier lohnt es sich einfach im Web zu suchen oder zu schauen, was die Reiseveranstalter anbieten.

Biancas persönliche Empfehlung

Unbedingt ein Auto mieten, damit man die Insel erkunden kann. Für alle Taucher: plant unbedingt mal einen Urlaub auf Menorca ein und schaut euch die großartige Unterwasserwelt an.

Den schönsten Sonnenuntergang genießt man (ohne Platzreservierung) am Cala Blanca, im irischen Pub „Blarney Stones“ bei einem schönen Glas Guinness oder dem Nationalgetränk.

Wenn du Fragen zur Folge, Anregungen oder Kommentare hast, kontaktiere mich gerne.

Deine Simone

           
Fotos zur Verfügung gestellt von Tauchschule Poseidon und Fundasió del Turisme de Menorca



Abgehoben-der Reisepodcast, Folge 2.1: - Sorrent, Tuffsteinfelsen, zerklüfte Küsten, traumhafte Ausblicke, Zitronen und Meerjungfrauen!

Sunday, 31 January 2021

{loadposition abgehoben2-1} Nur 2,5 Stunden fliegt man nach Neapel und dann ist es noch ca. eine Stunde Fahrt bis Sorrent. Es lohnt sich aber auch die Fahrt etwas ruhiger angehen zu lassen und die atemberaubende schöne Landschaft zu genießen.

 

Sorrent, ein paradiesischer Ort in der Bucht von Neapel

“Wer von Amalfi ins Paradies kommt, für den bleibt alles beim Alten“ lautet ein italienisches Sprichwort.

So sieht es auch Annette Weber-BenAmmar. Sie erzählt begeistert über die spektakuläre Steilküste südlich von Neapel, mit ihren malerischen Orten, die sicherlich zu einer der schönsten Landschaften der Welt gehört.  Sorrent ist die wichtigste Stadt an der Küste und gibt der ganzen Halbinsel den Namen.

Die Lage Sorrents an der Küste bietet die ideale Ausgangslage, um weitere traumhafte Städte mit so schön klingenden Namen wie Agerola, Pimonte, Lettere, Gragnano und Positiano zu besuchen.

Die Höhepunkte der Halbinsel Sorrent

Die zerklüfteten Küsten von der Halbinsel Sorrent bilden sich aus kleineren Buchten, Felsen und Stränden. Die Stadt Vico Equense ist nicht nur für das kristallklare Wasser berühmt, hier findet man auch die schöne Barock-Kirche. Das malerische Dorf Sant‘Agata Sui Due Golfi wurde so genannt, weil man vor dort einen fabelhaften Blick sowohl auf die Bucht von Neapel wie auch auf die Bucht von Salerno hat. In Castellammare di Stabia findet man die Thermalbäder mit 28 verschiedenen Arten von Mineralwasser, aufgeteilt in schwefelhaltige und mittelmineralische Wasser. Die Gegend um Sant Agnello ist hauptsächlich für die Zitrusfrüchte bekannt. Jedes Jahr im September findet hier über 3 Tage ein Festival statt. Während des Festivals können die Besucher lokale Produkte probieren und direkt von den Bauern kaufen. Meta ist eines der vielen Dörfer der Sorrentküste, dessen Name von "miliarium" ableitet, was "Meilenstein" bedeutet.  Auf römischen Straßen zeigten diese Meilensteine die Entfernung (in Meilen) von Rom.  In Meta sollte man unbedingt die päpstliche Basilika Santa Maria del Lauro, die zwischen dem IX und X Jahrhundert gebaut wurde, besuchen.Die strategisch gute Lage der Stadt Gragnano in den Lattari-Bergen war früher in der Verteidigung der Amalfiküste sehr wichtig. Heute ist Gragnano hauptsächlich für seine Pasta berühmt.

Baden, tauchen und Bootstouren

Überall entlang der zerklüfteten Küste findet man kleine Buchten, die zum Baden einladen. Viele der Strände sind feine Kiesstrände, aber in Meta di Sorrento findet man den längsten Sandstrand der Gegend. Auch direkt in Sorrent gibt es einen kleinen Sandstrand vulkanischen Ursprungs, Marina Piccola, den man über eine Treppe erreicht, die in den Berg geschlagen wurde.

Baden wie eine Königin – auch das ist möglich in Sorrent. Ca. 15 Minuten zu Fuß von dem Busbahnhof entfernt, erreicht man die Bäder der Königin Giovanna. Es handelt sich um eine kleine Bucht, wo die Königin von Neapel gebadet hat.

Wer die Unterwasserwelt entdecken möchte, macht dies am besten mit dem Tauchzentrum „Nettuno“. Die Gewässer um Sorrent stehen zum großen Teil unter Naturschutz, hier lässt sich eine Vielfalt an Meereslebewesen entdecken, aber die Meerjungfrauen wurden noch nicht gesichtet.

Bootstouren nach Capri, Positano, Ischia und Amalfi gibt es von der Marina del Cantone, so lässt sich die Küste am besten entdecken.

Achtung, wer Positano besuchen möchte, sollte wirklich gut zu Fuß und darauf vorbereitet sein, dass viele Touristen dort unterwegs sind.

Weitere Ausflüge

Mit der Regionalbahn Circumvesuviana erreicht man Pompei, Herkulaneum und auch Neapel.

Die Stadt Sorrent

Auch die Stadt Sorrent bietet viele Sehenswürdigkeiten: die „Piazza Tasso“, der Hauptplatz und Herzstück Sorrents, die Kathedrale aus dem 11. Jahrhundert oder die Kirche des heiligen San Francesco, der dem armen Assisi gewidmet ist.

Shoppen

Sorrent lädt auch zum Shoppen ein. In der Vico S. Cesareo gibt es viele kleine Modeläden, Schuhmacher, Holzarbeiten und natürlich Limocelli Boutiquen. Annette berichtet beispielsweise von den handgefertigten Sandalen von Sandali Siniscalchi. Limoncello und diverse Leckereien findet man natürlich auch überall, Annette empfiehlt Lemonoro Sorrento.

Was Mode angeht, setzt Italien auch die Trends, man findet schöne Sachen bei „Basics“ bei Piazza Italia und natürlich gibt es auch diverse Designer-Boutiquen, die meistens eine riesige Auswahl für Damen, aber genauso für Herren anbieten.

Jeden Dienstag ist Wochenmarkt in Sorrent.  

Essen

Wer einen besonderen Anlass feiert, sollte im Michelin Restaurant des Gran Hotels Exelsior Vittoria essen gehen.  In Restaurant Terrazza Bosquet kreiert der Sternekoch Antonio Montefusco großartige Gerichte und man genießt dazu einen wunderbaren Ausblick.

Aber auch das Restaurant Bagni Delfini, das eine ausgezeichnete Meeresküche anbietet, wird von Annette empfohlen. Das Restaurant liegt auf den Felsen, am Strand in der Via Marina Grande.

Hotels

Annette empfiehlt das Gran Hotel Exelsior Vittoria, aber es gibt auch preiswertere Hotels und Gasthäuser. Informationen findet man dazu auf der Seite des Tourismus-Büros.

Annette‘s persönliche Empfehlung

Die Karwoche in Sorrent verbringen, dann kann man die Prozession der via Crucis erleben. Am Mittwoch in der Karwoche sind die „Incappucciati“ in weißen Kutten unterwegs und Karfreitag dann in Schwarz.

Auch wenn man nicht im Gran Hotel Exelsior wohnt, sollte man sich wenigstens einmal einen Drink auf der Terrasse des Hotels gönnen und den fantastischen Ausblick genießen.

Wenn du Fragen zur Folge, Anregungen oder Kommentare hast, kontaktiere mich gerne.

Deine Simone

 

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